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welsWels Stadt | Sport | 31.12.2020

Logische Namensnennung - Frühjahr startet ab 1. März

Fußball-Wels setzt auf FC Hertha

FEBRUAR 2024Historisch für Fußball-Wels: Die zusammenwachsenden Vereine WSC-Hertha und FC Wels werden ab Sommer gemeinsam unter dem Namen FC Hertha Wels auftreten.
Im Frühjahr spielen SPG Hogo Wels in der Regionalliga Mitte von Rang 3 aus und SPG Hogo Wels II in der OÖ-Liga als Schlusslicht um die Vermeidung des Abstiegs. Die Saison startet mit Heimspielen am FREITAG geggen WAC Amateure und am SAMSTAG gegen SPG Pregarten.
Gesichert ist jedenfalls auch das Nachwuchszentrum, das zur Jahrtausendwende schon vom bei Eintracht Wels aufgewachsene Ex-Nationalspieler und Manager Jürgen Werner gefordert wurde. Die Lizenz für das NWZ hat der
ÖFB bereits erteilt.
Die längerfristige Unterstützung für den Gesamtverein haben auf jeden Fall die Stadt und der langjährige SC-Hertha-Sponsor HOGO (mindestens bis Ende 2026) zugesichert. Im Frühjahr geht es für das Regionalliga-Team um den möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga und für das OÖ-Liga-Team um den Klassenerhalt. Mit punktuellen Verstärkungen will man diese beiden Ziele erreichen.
Wichtig ist auch das Nachwuchszentrum, in dem nicht nur zukünftige eigene Kaderspieler aufgebaut werden sollen. Es geht auch um die Integration, angesichts der vielen interessierten Kinder mit Migrations-Hintergrund soll für eine zusätzliche Motivation gesorgt werden. 
Sponsoring war oft nur ein Wunsch
Was jahrzehntelang in der Stadt Wels gefehlt hat ist eine breitgefächerte Unterstützung aus der heimischen so bedeutenden Welser Wirtschaft. Dank des Welser Energieunternehmens und dem unermüdlich kämpfenden HOGO-Duo Roland Golger und Stephan Holzinger gelang es dem WSC-Hertha trotz dem dafür ungeeigneten Mauth-Stadion immer wieder das Streben in höhere Regionen des heimischen Fußballs nicht aus den Augen zu verlieren.
Jetzt hat auch die sportfreundliche Genossenschaftsbank Raiffeisen Wels seine unterstützende Hand beim Businessclub des Vereins in der HUBER-Arena zugesichert. Vorstands-Vorsitzender Dir. Günter Stadlberger dazu: „Wir haben insgesamt rund 7500 Mitinhaber, die sich auch im sportlichen Bereich engagieren. Wir unterstützen insgesamt 45 Vereine im Sport, sowie Kulturbereich in der Region.“

Die Zukunft des Welser Fußballs mit erfreulichen Aussichten: Der FC Hertha Wels und das gemeinsame Logo, präsentiert von Stephan Holzleitner (FCW-Obmann), Dir. Günter Stadlberger und dem noch wortkargen Mag. Michael Hag (Raiffeisenbank Wels), Präsident Ing. Wolfgang Nöstlinger, Roland Golger (Obmann WSC-Hertha) und Clubmanager Peter Huliak.

Motivation mit begleitendem Businessclub

Bereits im Sommer 2023 wurde der ab jetzt unter dem Namen Raiffeisenbank Wels agierende Business Club in einer attraktiven Holzhütte (stand einst beim Welser Volksfest) eröffnet. Geboten wird dabei Platz für rund 200 Personen indoor und rund 100 auf einer Terrasse mit Spielfeldsicht. Diese ansprechende Location steht auch für vielseitige Veranstaltungen zur Verfügung.
Eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Vereins ist eine professionelle Führung, diese wurde mit einem erfahrenen Klubmanager gefunden, Peter Huliak bringt schon seit der Fusionsplanung seine jahrelangen Erfahrungen zuletzt bei BW Linz ein: „Klubs, die in den Profifußball wollen oder bereit dazu sind, müssen wie Unternehmen geführt werden. Deswegen ist es sehr wichtig wirtschaftliche Planbarkeit zu haben.“
Bei einer Präsentation am 10. Jänner wurde das neue Logo mit dem wohl logischen neuen Vereinsnahmen FC Hertha Wels enthüllt. Es gab zwar viele Namensideen, darunter die Einbindung der zuletzt verbundenen vier Vereine (Union, Eintracht, WSC-Hertha, FC), doch schließlich wollte man nicht wirklich Neues sondern Tradition einbringen.
Vorbildwirkung könnte sich auswirken
Der engagierte Präsident Ing. Wolfgang Nöstlinger dazu: „Mit der Namensfindung sind wir einen weiteren Schritt aufeinander zu gegangen. Der Name verbindet beide Vereine und lässt Tradition zu. In Wels hat der Fußball jahrzehntelange Tradition und mit dem Logo, sowie den Farben und auch nun mit dem Namen tragen wir diese Geschichte weiter.“
Zusätzlich ist der Präsident stolz auch das städtische Energieunternehmen als Hauptsponsor des so wichtigen EWW Nachwuchsleistungszentrums einbringen zu können. Die beiden Trägerervereine des NWZ können nun agieren und unter einem gemeinsamen Namen auftreten.
Obmänner-Duo ist zusätzlich motiviert
FCW-Obmann Stephan Holzleitner: „Wels hat nun durch den Zusammenschluss die Chance längst fälliges Historisches zu erreichen. Der Aufstieg in die 2. Liga ist sicherlich diese Saison noch möglich. Wichtig ist, dass wir die Strukturen rund um den Verein weiter professionalisieren: Mit der Fusion alleine ist nichts getan, wir müssen jetzt den Raum schaffen, um Erfolg zu ermöglichen."
WSC-Hertha-Obmann Roland Golger: „Wichtig ist den Verein gesund zu führen und zu entwickeln. Wir werden sicher nichts überstürzen und wollen mittelfristig bis langfristig auch um einen möglichen Aufstieg in die Bundesliga mitspielen. Unser kurzfristiges Ziel ist aber der Aufstieg in die 2. Liga, hier sind wir auf einem guten Weg und lassen uns auch von sechs Punkten Rückstand nicht aufhalten. Das Finale findet beim Herbstmeister Voitsberg statt."
Erste Verstärkung präsentiert
Mit Valentin Akrap konnte ein sehr interessanter Spieler für die Offensive des Regionalliga-Teams gewonnen werden. In der Akademie der SV Ried kam Valentin auf 46 Einsätze und 15 Tore, zuletzt spielte er in der 2. Liga beim SV Horn. Sportdirektor Harun Sulimani (im Bild mit Valentin Akrap) dazu: „Wir haben mit Valentin genau den Spielertypen bekommen, der nach uns nach unserer Analyse noch besser machen wird. Unsere neue Nr. 9 bringt viel technische Qualität mit und wir sind davon überzeugt, daß er die gegnerischen Verteidiger mit seinen Größe und Abschlußstärke ordentlich beschäftigen wird.“
Ab 1. März startet die Rückrunde
SPG Hogo Wels: Zugänge: Josip Gabric (Junge Wikinger Ried), Marco Kadlec (Amstetten), Valentin Akrap (SV Ried), Sekou Sylla (KSV 1919). Abgang: Blaz Verhovsek (USC Bad Blumau).
16. Runde (1./2.März): FR 18:00 SPG Hogo Wels - WAC Amateure (Herbst 4:1), SPG Wallern - Bad Gleichenberg (1:2), Deutschlandsberg - Allerheiligen (2:1), LASK Amateure - Vorwärts Steyr (0:1), SA 14:00 Junge Wikinger Ried - Gleisdorf (1:2), 14:30 Gurten - ASK Klagenfurt (3:1), Weiz - Voitsberg (0:4), 16:00 St. Anna am Aigen - Vöcklamarkt (2:3).
17. Runde (8./9. März): FR 18:00 Voitsberg – LASK Amateure (Herbst 2:2), Allerheiligen – St. Ann am Aigen(4:1), Bad Gleichenberg – Gleisdorf (0:3), Vöcklamarkt – Gurten (2:1), Deutschlandsberg – Junge Wikinger Ried (5:0), Vorwärts Steyr – Wallern (0:1), SA 13:00 Ask Klagenfurt – SPG Hogo Wels (0:3), 13:30 WAC Amateure – Weiz (3:2).
18. Runde (15./16. März): FR 18:00 SPG Hogo Wels – Vöcklamarkt (Herbst 3:0), Weiz – ASK Klagenfurt (3:2), Gleisdorf – Vorwärts Steyr (0:1), LASK Amateure – WSC Amateure (4:4), Wallern – Voitsberg (0:4), SA 14:00 Junge Wikinger Ried – Bad Gleichenberg (5:1), 14:30 Gurten – Allerheiligen (5:0), 16:00 St. Anna am Aigen – Deutschlandsberg (1:1).
SPG Hogo WELS (ab Sommer FC Hertha Wels), Primelstraße 30. Mail: office@spvg-wels.at
Clubmanager Peter Huliak, Tel. 0676 5524283, Mail: p.huliak@welsvereint.at
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