JÄNNER 2026 – Das die Stadt Wels auch im Gesundheitswesen in einer glücklichen Situation ist, beweist zuletzt die mehrfache Auszeichnung vom Klinikum Wels-Grieskirchen als familienfreundlicher Arbeitgeber.
Auszeichnungen machen Qualität und Engagement sichtbar. Das Klinikum beweist aktuell besonders eindrucksvoll, was „ausgezeichnet“ im besten Sinne bedeutet: in der Lehrlingsausbildung, im Recruiting, in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie in der Gesundheitsförderung.
Familienministerin Claudia Plakolm war gekommen, um Klinikum-Personalleiter Mag. Bernhard Stachel und HR-Managerin Mag. Tanja Spitzbart die Auszeichnung zu überreichen.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Das Klinikum wurde 2025 erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber mit dem staatlichen Gütezeichen prämiert. Die Rezertifizierung bestätigt den konsequenten Ausbau familienorientierter Maßnahmen seit 2016: Betriebskindergarten, Krabbelstube, flexible Kinderbetreuung, Sommerkinderbetreuung, Kinder-Uni, Erste-Hilfe-Kurse für Kinder und Eltern, ein Babypaket für frischgebackene Eltern in der Belegschaft und vieles mehr.
„Familienfreundlichkeit ist für uns kein Zusatzangebot, sondern Teil unseres Selbstverständnisses“, so Bernhard Stachel, Klinikum-Personalleiter. Für die nächsten drei Jahre entstehen neue Angebote – darunter Beratungssprechstunden, Unterstützung pflegender Angehöriger und erweiterte Kooperationen mit Kinderbetreuungseinrichtungen.
„Unsere Mitarbeitenden haben unterschiedliche Lebensrealitäten. Wir unterstützen sie gezielt – gerade in fordernden Phasen“, betont Tanja Spitzbart, HR-Managerin und stv. Leiterin des Personalmanagements.
Ausgezeichneter Lehrbetrieb
Im November des Vorjahres nahm das Klinikum den INEO-Award 2025 der WKO Oberösterreich entgegen – das Gütesiegel für innovative und engagierte Lehrlingsausbildung. Die Lehrlingsarbeit stärkt junge Menschen fachlich und persönlich und eröffnet berufliche Perspektiven.
„Unsere Lehrlinge sind die Fachkräfte der Zukunft. Wir begleiten sie nicht nur in der Ausbildung, sondern ein Stück ihres Lebensweges“, sagt Lehrlingsbeauftragte Anna Donleitner. „Dass wir ausgezeichnet wurden, ist Bestätigung und Ansporn zugleich.“
Ausgezeichnetes Recruiting
Nur eine Woche später folgte das silberne Best-Recruiters-Siegel 2025/26: Platz 3 in der Kategorie „Krankenhäuser/(teil-)stationäre Einrichtungen“, Platz 51 im österreichweiten Gesamtranking. „Transparenz, Wertschätzung und echte Einblicke sind für uns die Basis guter Personalarbeit. Wir freuen uns, dass dieser Anspruch sichtbar wird“, sagt Recruiterin Sabina Stöttinger.
Die Auszeichnung steht für den Erfolg in modernem Recruiting, das Bewerberinnen und Bewerber rasch erreicht und professionell begleitet – ein zentraler Faktor angesichts des Fachkräftemangels. Recruiterin Sabina Stöttinger und HR-Managerin Martina Forst freuten sich über die Top-Platzierung für das Klinikum,
Ausgezeichnete Gesundheitsförderung
Auch im Bereich Gesundheitsförderung setzt das Klinikum klare Standards. Die Mitgliedschaft im Österreichischen Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG) wurde bis 2028 verlängert, die Zertifizierung als „Tabakfreie Gesundheitseinrichtung“ in Bronze erneuert. Bereits seit 2015 legt das Klinikum einen starken Fokus darauf, gesunde Arbeitsplätze und ein gesundes Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden zu ermöglichen. Sportangebote, ergonomische Arbeitsplätze, Programme für psychische Gesundheit und Initiativen für eine altersfreundliche Versorgung stärken ganzjährig Wohlbefinden und Resilienz.
Zudem wurde das Klinikum als fahrradfreundlichster Betrieb Österreichs ausgezeichnet. „Gesundheitsförderung ist ein integraler Bestandteil unserer Verantwortung – für die Menschen, die bei uns arbeiten, und jene, die wir versorgen“, erklärt Manuela Neubauer, ONGKG-Koordinatorin und Ergonomie-Instruktorin.
Ob Familienfreundlichkeit, Recruiting, Lehrlingsausbildung oder Gesundheitsförderung: Das Klinikum Wels-Grieskirchen zeigt, dass Auszeichnungen kein Selbstzweck sind, sondern Ausdruck einer Kultur, die Verantwortung übernimmt, Innovation fördert und Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Mehr Geburten als 2024
Im Klinikum Wels-Grieskirchen sind 2025 insgesamt 2377 Babys geboren wuorden, um 60 mehr als 2024.
Im Welser Eltern-Kind-Zentrum machten 1905 Kinder ihren ersten Schrei (2024: 1847), am Klinikum-Standort Grieskirchen kamen 472 Babys zur Welt (2024: 470).
28 Zwillingsgeburten wurden regisiert, eine Mutter brachte im Vorjahr sogar Drillinge zur Welt. 1218 Buben stehen insgesamt 1159 Mädchen gegenüber.
Ein Blick in die Altersstatistik zeigt, dass die jüngste Mama bei der Geburt ihres Kindes erst 15 Jahre alt war, die älteste Mutter bekam ihr Kind im Alter von 45 Jahren.
Nur etwa vier Prozent der Kinder erblicken das Licht der Welt zum errechneten Geburtstermin, nämlich zum Ende der 40. Schwangerschaftswoche. Die meisten Babys werden innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen davor bis zwei Wochen danach geboren. Wird ein Kind vor Schwangerschaftswoche 37 entbunden, spricht man von einem Frühgeborenen. Auf der Frühgeborenenstation werden jährlich rund 30 besonders kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm versorgt.